10 böse Marketing-Fehler

So manch einem Firmen-Marketing mangelt es an objektiver, ehrlicher Selbstreflektion.

Einige Unternehmen frisieren sich Ihre Resultate schön, egal wie schlecht es läuft, selbst wenn die potenziellen Fehlerquellen offensichtlich sind oder mit wenig Mühe vermeidbar wären.
Manche Unternehmen müssen den Karren erst gegen die Wand fahren um aus eigentlich vorhersehbaren Fehlern zu lernen.
Wir möchten uns in keiner Weise davon frei sprechen, doch letztendlich geht es darum anzupacken und sich stetig zu verbessern, egal auf welchem Level man sich befindet oder welche Meilensteine bisher erreicht wurden.

Die folgenden 10 Aspekte greifen ineinander wie Zahnräder und stellen den Antrieb Ihres Marketing dar:

 

01. Arroganz: Konkurrenz

Es ist ein leichtes die Konkurrenz zu vernachlässigen, egal ob aus der Überzeugung heraus anderen ohnehin überlegen zu sein oder vielleicht hören sagen von Insider wissen was andere Unternehmen so für Leichen im Keller haben.
Nichts an dieser Einstellung macht Sie stärker oder besser – vielmehr sollten Sie Ihre Konkurrenz sehr fokussiert analysieren.

Halte dir deine Freunde nah, doch deine „Feinde“ noch näher.

Versuchen Sie hier zu verstehen warum genau andere Unternehmen am Markt so positioniert sind und Sie nicht, unabhängig ob besser oder schlechter.
Sehen den Begriff Konkurrenz & Mitbewerber nicht zu eng: egal ob es Fehler der anderen sind von denen Sie lernen können und so Rückschritte elegant vermeiden können oder aber lernen  stärken und Vorteile Ihrer Mitbewerber zu verstehen ebenso für Ihr Unternehmen zu nutzen.

Besonders gefährlich ist die hart umkämpfte Nummer 1 Platzierung – einmal dort angelangt ist es verführerisch sich darauf auszuruhen, jedoch schläft die ambitionierte Konkurrenz nicht und ein abrutschen auf Platz 2 oder 3 schmerzt umso stärker wenn es auch Faulheit und Arroganz passiert.

 

02. SEO Potenzial nicht voll ausgeschöpft.

Die Search engine optimization, zu deutsch: Suchmaschinenoptimierung, ob Google oder Bing ist  Priorität Nummero Uno.
Ihre Zielgruppe sucht nach Ihnen oder Ihren Produkten und Dienstleistungen, findet auf den Top 5 Platzierungen aber nur andere Anbieter – sprich jeder wird gefunden nur Ihr Unternehmen nicht – da kann Ihr Preis/Angebot/Service noch so gut sein.

SEO ist vielschichtig und harte Arbeit über lange Zeit.
Die Suchmaschinen bewerten Ihre Webseite nach Inhalt, Relevanz und Traffic.

Je mehr Gewichtung Ihre Homepage erhält, desto besser wird Ihr Unternehmen im Ranking platziert, sprich Mitbewerber werden nach unten verdrängt.
Vergessen Sie aber nicht das dies ebenso auch umgekehrt gilt, ist die Konkurrenz aktiver im digitalen Marketing als Sie werden Sie sich weiter unten wieder finden.

Ladegeschwindigkeit & Struktur der Homepage

  • Optimierung: mobile friendly – responsive
  • Inhalt & Relevanz für Ihre Thematiken
  • Traffic: Besucherzahl und Verweildauer

Es ist eine eigene Wissenschaft mit vielerlei verschiedener Variablen und Kriterien; weit mehr als man hier nennen kann.

 

Die folgenden Aspekte spielen ebenso in die Abteilung SEO.

 

 

03. Keinen Blog aktiv im Einsatz.

Sie sollten aus zweierlei Gründen bloggen:

  • aus Markenkommunikations-Gründen
  • aus Seo-Gründen

Jetzt werden einige hellhörig bei Seo, dies sollte aber nicht Ihre Hauptintention hinter einem Blog sein.

Ein Blog auf Ihrer Webseite ist wichtig für Ihr SEO-Ranking denn dieser sorgt für mehr:

  • RELEVANZ – thematisch passende und regelmäßig neu erscheinende Inhalte belohnt Google, steigert somit Ihre Gewichtung
  • TRAFFIC- geben Sie Ihrer Zielgruppe mehr Gründe Ihre Website zu besuchen und das diese auch länger auf dieser bleiben

Jedoch sollte Ihre Hauptintention sein Ihre eigene komplett freie und unabhängige Plattform mit Inhalten zu liebe ihrer Zielgruppe zu erweitern.

  • Hier haben Sie Ihre eigene kostenfreie Werbeplattform um sich uneingeschränkt zu präsentieren.
  • Berichten Sie über aktuellen Themen, Erlebnisse und Updates rund um Ihre Firma/Branche.
  • Gewähren Sie Einblicke hinter die Kulissen – schaffen Sie Transparenz und Kundennähe: „Wir sind alle auch bloß Menschen!“
  • Leisten Sie etwas Ihrer Zielgruppe gegenüber: Hilfestellung, Tips & Tricks

Zu ergänzen ist das ganze mit der folgenden Komponente, denn dort holen Sie alle ab und leiten Sie auf Ihren Blog.

 

 

04. „Social Media lohnt nicht.“

  • „Unsere Zielgruppe nutzt kein Facebook.“
  • „Unsere Kunden kaufen nicht über Youtube.“
  • „Wir gehören nicht auf Instagram – das bringt nichts.“

Diese oder ähnliche Sätze bewahrheiten sich nur wenn Sie die Strategie auch leben.
Es gibt zu hauf erfolgreiche Unternehmen die Social Media als starke Ressource für sich nutzen können.
Der Löwenanteil jeder Zielgruppe werden Social Media Nutzer sein.
Egal ob Facebook, Twitter, Instagram, Youtube oder Pinterest – mindestens eine dieser  Plattformen wird genutzt.
Sicher werden nicht direkt via Social Media Käufe abgeschlossen – aber eben doch genau dafür geworben.
Warum möchten Sie einen wichtigen Knotenpunkt Ihres Marketings als Kontakt zur Zielgruppe vernachlässigen?

Sie machen es sich natürlich einfach mit wenig bis gar keiner Erfahrung oder Erfolg auf Social Media zu sagen das dies für Sie nicht funktioniert – die unbequeme Wahrheit ist einfach:
Sie machen etwas nicht richtig und vergeuden Potenzial.

Letztendlich können Sie sich auch dies schön reden wie Sie möchten, Ihre Mitbewerber werden jedoch sicherlich nicht so nachlässig sein.

 

05. Mehr zu Taten & Interaktion aufrufen mit „call to action“.

Teilen Sie Ihren Interessenten mit was Sie wirklich von Ihnen wollen:

  • abonnieren/folgen
  • liken/gefällt mir
  • klicken
  • anrufen
  • kommentieren
  • teilen/verbreiten

Motivieren Sie Ihre Zielgruppe zur Interaktion mit Ihnen.
Locken und ködern Sie Ihre Kunden um diese von Facebook auf Ihre Homepage zu geleiten.

Das ist absolut legitim und Sinn der Sache, denn die Zeit die Ihre Kunden dort verbringen ist mit die wertvollste Zeit für Sie.

Versprechen Sie jedoch nie etwas das dann nicht gehalten wird – „Clickbait“ brandmarkt Sie – damit schaffen Sie Unsicherheit und verlieren Vertrauen!

 

06. Trend verpennt – mehr neues und das zeitgemäß: Pop-Kultur & Zeitgeist.

Jedes Jahr nach „Schema F“ zu arbeiten sollte nicht nur Sie selbst langweilen sondern garantiert auch Ihre Zielgruppe, besonders Ihr Marketing darf Neuheiten und Trends nicht verschlafen.
Der Zeitgeist bringt stetig aktuelle Themen hervor die Sie nutzen können und an technischen Innovationen gibt es einen Überfluss – bleiben Sie erfrischend.

Benutzen Sie Festtage, Jahreszeiten und „besondere“ Tage wie den „Welt Katzentag“ für sich, soetwas zeigt Ihrer Zielgruppe Ihre Firma atmet den Zeitgeist.
Bedenken Sie nicht nur digitale Online-Lösungen, Offline-Werbemittel und Guerilla-Marketing hat nicht zu unterschätzende positive Auswirkungen.
Internetvideos reichen Ihnen nicht mehr und Sie wollen lokal noch einen drauf setzen: was hindert Sie an Radio und besonders stark: Kinowerbung?

Einfach raus und einfach machen!

 

07. Am Kunden vorbei ist immer noch daneben: Zielgruppenorientierung.

Gefallen Ihre Marketinginhalte nur Ihnen oder auch Ihrer Zielgruppe?

Denn wenn Sie nicht dieselbe Sprache sprechen wie Ihre Kunden führen Sie lediglich fruchtlose Monologe – was bisher selten ein Unternehmen gestärkt hat.

Haben Sie wirklich bedacht warum ein Kunde Ihre Produkte kauft – welchen Bedarf decken Sie damit?
Welche Bedürfnisse und Interessen hat Ihre Zielgruppe noch?
Bereits einmal bedacht die Zielgruppe selbst direkt zu befragen?

Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Fischer.

 

08. Auswerten und weiter, weiter, weiter entwickeln: Analytics.

Ständig am Ball zu bleiben ist unabdingbar, messen Sie Ihre Erfolge im Marketing und den damit verbundenen Investitionen.
Was nicht funktioniert muss entweder anders angegangen werden oder aber ersetzt werden durch andere Unternehmungen.
Was vor 3 Monaten gut funktioniert hat kann heute schon wieder ineffektiv sein.
Google und Facebook ändern Ihre Spielregeln und Algorithmen ständig.

09. Falsche Inhalte: Content.

Einige Marketing-Genies haben mittlerweile verstanden das im Internet nichts besser funktioniert als Videoinhalte:

  • auf Webseiten eingebettet sorgen diese für längere Verweildauern und somit Traffic – das hilft Ihrem Suchmaschinen-Ranking.
  • Videos werden auch via Social Media auf Facebook und Instagram stark bevorzugt und vermehrt eingeblendet, während Fotos & Texte sogar ausgeblendet werden
  • Videoinhalte haben grundsätzlich Vorrang und die Oberhand

Der schwerwiegende Fehlgriff ist schnell gemacht.
Ob wissentlich oder unwissentlich wird das ganze auf die eine oder andere weise abgestraft.

Aber da sind wir auch schon beim Thema: Inhalte.
Manche Firmen halten es für clever einfach 3 Fotos hintereinander zu reihen und diese dann als „Video“ hochzuladen.

Applaus für das austricksen der Regeln und Algorithmen.

Denken wir aber doch mal wirklich nach warum Ihnen solche Unternehmungen genauso viel schaden wie Videoaufnahmen mit Ihrem Smartphone oder einer 0815-billig-Filmproduktion.
Ihre Zielgruppe öffnet/konsumiert das Video in der Erwartung nun unterhalten oder informiert zu werden, wird dann aber sofort enttäuscht mit einer Powerpoint-ähnlichen Bilder-Slideshow.

Falls dann einmal ein gescheites Video veröffentlicht wird werden doch Zuschauer misstrauisch sein ob dies nicht wieder ein 0815-Video-Clip ist und diesen womöglich nicht beachten.

Es ist bitter anzusehen wenn einige Firmen Ihre Corporate Identity schön wie einen roten Faden durch die gesamte Webpräsenz und Social Media ziehen, nur sobald es um Videos geht vergessen viele Firmen Ihre eigenen Richtlinien; mit einem einheitlichem und ansprechendem Design aufzutreten.

Das schmälert den Eindruck beim Kunden, wenn doch nicht einmal in der Außen-Kommunikation darauf geachtet konsistent und einheitlich abzuliefern – wie soll das bei dem eigentlichen Produkt dieser Firma aussehen?

Genauso fragwürdig sind optisch schwache oder billig wirkende Videoinhalte.

Sie sollten bedenken jeder Text, jedes Bild und ganz besonders jedes Video das Sie veröffentlichen reflektiert direkt ihre Firma – nichts repräsentiert ihr Unternehmen besser als Videos.
Dabei ist egal ob das Video ein Imagefilm, ein Produktvideo oder Erklärfilm ist, selbst so etwas simples wie ein Weihnachtsgruß sagt viel über ihre Firma aus.

Sie sollten keine Postings, Blogbeiträge oder Marketing-Stunts veröffentlichen nur um des willens etwas zu veröffentlichen.
Nur weil etwas veröffentlicht wird muss es Sie nicht nach vorne bringen, ebenso kann es viel hart erarbeitete Image-Wirkung zunichte machen.

Darum ist es wichtig inhaltslose Aktivitäten auf null zu reduzieren – ebenso stumpfes reposten auf Social-Media kanälen lässt Sie auf Dauer dumm da stehen: die Leute interessieren sich wenn für ihre Firma, ihre Authentizität und Charakter, sowie Produkte und Arbeiten – nicht das wiederkauen was andere bereits zu hauf veröffentlicht haben.

Genau dasselbe ist es mit dem kopieren von bereits existenten Videos, egal ob diese viral erfolgreich waren oder nicht.
Jede Zielgruppe will einzigartige Inhalte die es so noch nicht gabt – 1:1 zu kopieren oder zu stark an bereits existentes zu orientieren fällt negativ auf sie zurück.

 

10. Kein/ zu wenig Marketing-/ Budget

 „Wenn Sie einen Euro in Ihr Unternehmen investieren, so müssen Sie einen weiteren bereithalten, um das bekannt zu machen.“

Marketing bzw. Markenkommunikation ist ein allumfassendes Instrument, welches nun einmal sehr Zeit und Kostenintensiv werden kann.
Wenn Sie fest stellen sollten: „Uns und unser Produkt kennt niemand?!“
Dann ist es zeit aufzuwachen und ihr Marketing massiv anzukurbeln.

Viele Unternehmen sehen den Mehrwert nicht und verstehen auch nicht die langanhaltende Wertschöpfungsquelle die daraus resultiert.

Mit jedem Posting auf Social Media, mit jedem Blogeintrag, jeder Kommunikation nach außen, insbesondere Videos zeigen Sie der Welt wer Sie sind und vor allem wie Sie und ihr unternehmen sind.

Wenn Sie gerade nicht das Budget haben ein qualitativ hochwertiges Video produzieren zu lassen dann haben Sie folgende Optionen:

  • Sie schrauben Inhalt und Aufwand zurück um in Ihrem Budgetrahmen zu bleiben – was stets ein Kompromiss ist.
  • Zahlen Sie via Vorkasse um so zusätzlich zu sparen.
  • Sie verzichten vorerst auf das Thema Video und sparen bis Sie sich Ihre ordentliche Filmproduktion leisten können.
  • Bei größeren Veranstaltungen sind meist mehrere Firmen vor Ort – teilen Sie sich die Kosten untereinander und profitieren so gemeinsam „vergünstigt“.
  • Sie arrangieren einen Vertrag mit uns über Zeit X mit Budget X – bei höheren Auftragsvolumen können wir anders kalkulieren und Ihnen so noch etwas entgegen kommen.

„Wer nicht wirbt, stirbt.“

Etwas drastisch aber effektiv bedeutet es:

Nur wer investiert, wächst.

Vorweg gehen und neue Maßstäbe setzen.

Angebot anfordern
Angebot anfordern
Bewertung & Qualität
Datum
Inhalt
Marketing-Fehler und Werbe-Fails sind schnell gemacht, ob gewollt oder nicht. Unsere Filmproduktion zeigt Ihnen 10 No-Gos die Sie bitter bereuhen könnten.
Qualität
51star1star1star1star1star
2017-08-06T09:48:09+00:00