Marketing: Das Gleichgewicht der Macht

Content Marketing bedarf einer klaren Strategie und einer überzeugenden Philosophie.

Star Wars ist in aller Munde, ein Manifest das die Generationen scheidet, man liebt oder hasst es.
Doch unabhängig von der klassischen Heldenreise und des bewältigen von Familienproblemen birgt sich vermeintlich vielmehr Tiefgang und Bezug zur Realität als man meinen möchte.

Doch was können wir aus diesem Genre lernen außer den ikonischen Sprüchen Meisters Yodas:

„Tu es oder tu es nicht, es gibt kein Versuchen.“

Schafft man es mit strategischem Marketing eine Erschütterung der Macht zu werden?

Egal wie hoch die Konzentration eurer Mediklorianer sind… okay lassen wir diese Anspielungen…

Was jeder in Star Wars sieht und doch falsch versteht.

Die helle gegen die Dunkle Seite der Macht, gut gegen böse, Licht vs. Schatten, die Sith gegen die Jedi – simpel und verständlich, Ying & Yang, Schwarz & Weiß.

Im Folgenden möchten wir George Lukas, den Vater und Erschaffer von Star Wars paraphrasieren, denn sein Verständnis und sehr tiefgründige Aussage und Motivation hinter dieser Verbindung war eine ganz andere.
(Uns sind die Einflüsse von anderen elementaren Bausteinen wie: Valérian et Laureline (Valerian), Akira Kurosawa und anderen durchaus bewusst.)

Doch wie wäre es eine andere Perspektive zu gewinnen und die bisherige Ansicht und das Verständnis von Star Wars mit einem Twist zu versehen?

In Star Wars geht es um den Kampf zwischen: SELBSTSÜCHTIG gegen SELBSTLOS.

Das wollen wir kurz einmal sacken lassen.

Hat es bereits „klick“ gemacht und ergibt das bereits Sinn?

Selbstsüchtig gegen Selbstlos.

Selbstsucht ist die reinste und höchste Form des Egoismus, Narzissmus „at its best“, das ständige Verlangen etwas für sich haben/erreichen zu wollen, um jeden Preis.
Man geht Wort wörtlich über Leichen und ist zu allem bereit, egal was es kostet, egal welch Mühen es einem abverlangt, man ist geradezu besessen, eine verzerrte Version von über-engagiertem Ehrgeiz mit fatalen Folgen.

Man vergisst & vernachlässigt alles und alle um einen herum – es geht ständig und ausschließlich um einen selbst.
Egoisten kommen auf den ersten Blick immer grundsätzlich „gut“ durch ihr Leben, hinterlassen jedoch zunehmend eine auswuchernde Spur von verbrannte Erde.

Jeder hat bereits mit „Ego-Fuckern“ in der einen oder anderen Form zu tun gehabt, denn auch hier gibt es verschiedene Formen und Stufen, ebenso wie introvertierte und extrovertierte Personen. Jeder geht auf seine Weise mit diesen Egozentrikern um, manch einer huldigt der Gottheit, andere stehen im ständigen Wettkampf mit diesen und wieder andere ignorieren diese Menschen einfach.

Nicht alle Arbeitskollegen und Geschäftspartner tragen dies in sich oder aber eben unterschiedlich stark ausgeprägt.

Es gibt nicht nur Sith da draußen, nicht jeder ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil aus.

Doch sind Egoisten meist erstaunlich erfolgreich, nicht umsonst gibt es Sprüche wie: „Wenn du ein erfolgreicher Unternehmer/Chef sein willst musst du ein egoistisches Arschloch sein“.

Warum lohnt es sich dann doch dieser Versuchung zu entsagen?

Tauchen wir doch einmal tiefer in die Psyche eines Egoisten und Sith ein – so abstrakt das auch klingt, die Parallelen sind unübersehbar und haben sich bereits vielfach bestätigt.

Egoisten erreichen viel, schaffen viel für sich selbst und Ihre eigene Realität, egal ob dies materiell oder immateriell ist, ob beruflicher Erfolg, zwischenmenschliches Ansehen wie die Wertschätzung anderer, die Anerkennung oder Aufmerksamkeit einer Frau/eines Mannes oder Geld, Erfahrung, Macht, Kontrolle über die Galaxy…solche Dinge.

Doch diese krampfhaften und zwanghaften Errungenschaften sind nur von kurzer Freude geprägt, denn was Sie immer auch mit sich bringen ist die Verlustangst.

Dieser eine Sinn den man seinem Leben und seinen Taten verschrieben hat, diese eine große Motivation, was ist wenn diese schwindet?

Dieses Feuer das einen antreibt kann schnell auflodern und alles verschlingen, komplett außer Kontrolle geraten als unstillbarer Hunger.
Wenn sich Menschen nur über diese Errungenschaften und „Erfolge“ definieren, was bleibt dann noch übrig wenn es ihnen genommen wird?

Hier exakt beginnt die Verwandlung zum Sith Lord mit rot und gelb leuchtenden Augen!

Angst und Verlust treiben diese Menschen umso tiefer in die Arme dieser Teufelsspirale, dem unausweichlichem Untergang, bis nichts mehr von Ihrer Persönlichkeit und „Menschlichkeit“ übrig bleibt.

Ein neuer Impuls wird gesetzt, der Wettlauf gegen die Angst; diese Verluste um jeden Preis zu verhindern.
Dies wird umso schlimmer, wenn sich die Angst bestätigt und tatsächlich etwas in die Brüche geht und komplett der eigenen Kontrolle entzieht.
Diese betäubende Ohnmacht hält diese Personen jedoch nicht zur Selbstreflektion an, denn dieses Weltbild, das eigene Fehler und Besessenheit hierhin führten stehen komplett außer Frage und existieren nicht. Stattdessen führt dies zu Frustration und blinder Wut – alle anderen tragen die Schuld, man selbst ist fehlerlos.

Angst führt zu Wut, Wut zu Hass und Hass letztlich immer zu Leid und Schmerz.

Dieses Leid entsteht letztlich immer bei den Verursachern selbst, deshalb ist dieser Narzissmus auch nur kurzfristig erfolgreich und auf lange Sicht zur einsamen Verdammnis verurteilt.

Doch sind die Sith meist nicht alleine, diese kommen doch immer im Zweier-Pack, ein Meister und ein Schüler, wie passt das denn zusammen?

Die Königsdisziplin gipfelt darin andere Leute zu benutzen und zu missbrauchen als Werkzeuge, so schaffen sich Synergien und Symbiosen zwischen Individuen die sich letztlich immer gegenseitig verzehren oder vernichten möchten eben aus Angst zu verlieren, das der andere einem etwas weg nehmen könnte.

Kindergarten-Sandkasten-Förmchen-Struggle.

Absurd und selbstironisch oder?

Und so geht es unseren „Bösewichten“ und Sith Lords in Star Wars auch, besonders deutlich an der Entwicklung von Anakin Skywalker zu Darth Vader zu betrachten.

Zerfressen von der ständigen Angst seine große Liebe zu verlieren wird er Macht-Besessen und so verliert er den Kontakt zur Realität, überschreitet moralische und ethische Grenzen ohne Rücksicht auf Konsequenzen.
In seinem Macht-Wahn und dem Streben nach absoluter Kontrolle kappt er alle Bindungen und korrumpiert sich selbst zu einer einzigen Emotionen: Hass.
Für alles was zwischen ihm und seinem einen Ziel steht, das mächtigste Wesen der Galaxis zu werden und die „Republik“ zu unterwerfen und zu vernichten, damit nichts Ihm mehr gefährlich werden kann, damit Ihm nichts mehr verletzen kann.
Ständige Gier getrieben von Angst. Ein Teufelskreis aus dem es kein Entkommen gibt denn der Hunger nach Macht/Erfolg wächst exponentiell und ständig mehr und größer als die Errungenschaften die man einfahren kann, vorprogrammierter Frust und ständige Unzufriedenheit.

Ein Licht.
So verbringen diese zerfressenden und ständig leidenden Menschen immer nur Zeit damit zu nehmen, mehr zu bekommen und mehr zu nehmen, blind vor Angst wem Sie alles Schaden; letztlich immer sich selbst.
Denn so gehen Sie auch mit verschlossenen Augen am Leben selbst vorbei, weder ist Ihnen langfristig Freude noch Zufriedenheit vergönnt.
Ständig geplagt von der Angst, getrieben vom unstillbaren Hunger der alles verschlingt.

Das Vergnügen an Gier, Konsum und Egoismus ist immer nur kurzfristig.

Nicht weil Star Wars uns dies lehrt und uns in jedem Film elegant vorführt, sondern weil es uns das Leben in der echten Realität wieder und wieder beweist.

Menschen mit diesen negativ Eigenschaften und dem ständigen verzehren und ausschließlichem nehmen gewinnen vielleicht schnell, obwohl nie nachhaltig.

Menschen jedoch die teilen, selbstlos und team-orientiert mit einem sozialem Horizont agieren und andere Mitmenschen nicht aus den Augen verlieren, diese gewinnen langfristig.
Umsicht, Empathie und die Fähigkeit andere zu inspirieren, Sie zu unterstützen, zu motivieren und mitzuziehen endet letztlich immer in Dankbarkeit und Mehrwert für alle beteiligten.

Ob es letztlich als „Du hast einen Gut bei mir“, Karma oder eben einfach einer tiefen, überzeugten und unterstützenden Bindung und „Gefolgschaft“ endet – so etwas funktioniert bedingungslos ohne Dinge aufzurechnen, auf Augenhöhe, exakt so schmieden auch wir unsere lang jährigen Partnerschaften ob beruflich und/oder privat.

So geht es letztlich nicht darum ob man auf der hellen oder dunklen Seite steht, entscheidend ist das Gleichgewicht – die gesunde Mischung und Balance aus beiden Elementen, geben und nehmen.

Sicher muss man oft im Leben für sein eigenes „Bestes“ entscheiden denn so funktioniert oftmals unsere Welt, jeder ist sich erstmal selbst der nächste und das ist eben auch überlebensnotwendig.
Man bekommt nichts geschenkt und trotz all dieser gefährlichen Abgründe darf nicht vergessen werden zu leben, zu teilen und mit offenen Augen für andere durch das Leben zu schreiten.

Reflektiert man nun für sich selbst einmal – auf welcher Seite stand man vor 5 Jahren – wo jetzt gerade in diesem Moment und wo wird man in 5 Jahren stehen?

Und so gilt dies eben nicht nur auf zwischenmenschlicher Ebene, sondern eben auch auf Marketing-Strategischer Ebene.
Welche Philosophie verfolgt man in der firmenpolitischen Außenkommunikation, besonders hinsichtlich des Content Marketings?
Gebt Ihr mehr als Ihr nehmt?
Erwartet Ihr immer nur Dinge von anderen und werdet dann enttäuscht?
Geht Ihr selbst mit gutem Beispiel vorweg, inspiriert andere und investiert Zeit, Geld und Mühe ohne sofort etwas im direkten Austausch dafür erhalten zu wollen?
Sind immer alle anderen Schuld oder würde etwas mehr objektive Selbstreflektion euch erkennen lassen das auch ihr selbst einige Komplikationen oder Missverständnisse selbst verursacht habt?

Behandelt Ihr eure Zielgruppe, Angestellten, Freunde und Geschäftspartner mit gebührendem Respekt?

Mit dieser dramatischen Frage verabschieden wir uns aus dem Jahr 2017 und freuen uns euch bereits 2018 weiter mit Inhalten, Anregungen, Marketing-Strategien und ganz vielen Aufsehen erregenden neuen Videos und Filmen zu versehen.

Wir hoffen euch mit diesem Text eine andere Sicht auf die Dinge und den Umgang mit anderen gegeben zu haben und da es Zeit für neue Vorsätze ist die man in die Tat Umsetzung kann:
Was nehmt Ihr dieses Jahr von unserer Filmproduktions-Blog-Seite wertvolles mit?
Wie selbstlos ist die eigene Content Marketing Strategie wirklich?
Was macht ihr 2018 bewusst anders?

Lasst es uns wissen: hello@chainshot.de

2017-12-14T12:11:54+00:00