29 Filmproduktions-Fehler die deine Marke sabotieren

Film- und Videoproduktion: Diese 29 teuren Fehler solltest Du unbedingt vermeiden

Ob selbst gedreht oder billig eingekauft – Fehler bei der Filmproduktion zerstören Wirkung und nagen am Image Deiner Marke. Eine heute günstige Lösung kann Dir später teuer zu stehen kommen. Dieser Guide unterstützt Dich dabei, die größten Fehler bei Deiner Film- und Videoproduktion zu vermeiden, und liefert Dir Lösungen, wie Du großes Kino für Deine Marke schaffst.

Eigene Film- und Videoproduktion: So entstehen die häufigsten Fehler

Mal ehrlich: Würdest Du Dir selbst die Haare schneiden? Deine eigenen Wohnzimmermöbel bauen? Oder Deine Firmenwebsite selbst programmieren? Bestimmt weißt Du selbst, dass solche Geschichten übel enden können. Und doch ruft man uns als Agentur für Filmproduktion immer wieder, wenn die Do-it-yourself-Ansätze kläglich gescheitert sind. Dann braucht es einen Profi, der Schadensbegrenzung betreibt. Dabei würden viele Unternehmen sich das Leben so viel leichter machen und viel Lehrgeld sparen, wenn sie einige Fehler einfach von vornherein vermeiden würden.

Man sollte meinen, bloß junge Startups neigen zu selbstgemachten Experimenten, wenn es um ihre filmische Markenkommunikation geht. Falsch gedacht!
Leider setzen vermehrt gerade die größeren Unternehmen auf mutige Selbstversuche mit genauso generischen 0815 Clips wie es der kleine Jonas oder die coole Susie am Wochenende machen. Amateurhaft aber Hauptsache Werbung drauf schalten damit die Reichweite stimmt. Sieht aus wie jedes Dritte Instagram, Youtube oder Tiktok-Video ihrer eigenen B2C-Kunden in der Hoffnung dies sei authentisch und kundennah. Das dies aber gerade für große Marken ein sabotierendes Unterfangen ist, dem sich selbst alt eingesessene Firmen schuldig machen und damit an ihrer eigenen Reputation sägen ist für uns nüchterner Alltag - Vertrauen auf Wiedersehen - keine Wendemöglichkeit mehr das so schnell wieder gutzumachen.

Manche dieser Sackgassen entstehen durch Faulheit, andere durch Geiz, doch die meisten Fehler entstehen durch Unwissenheit und könnten leicht vermieden werden. Deswegen gibt Dir dieser Guide tieferen Einblick und unterstützt Dich dabei, großes Kino für Deine Marke zu schaffen. Filme sind die effektivste Wunderwaffe der Marketingwelt, doch sie entfalten ihr Potenzial nur dann, wenn Du sie richtig und effektvoll in Szene setzt.

Vorhang auf für die 28 schlimmsten Fehler. Zur besseren Orientierung haben wir diese in 3 Kategorien unterteilt: Fehler bei der Partnerwahl, technische Aussetzer und inhaltliche Patzer.

FEHLER BEI DER PARTNERWAHL

1. Starkes Equipment macht noch keinen guten Film

Leistungsstarkes Equipment bekommst Du heute zu günstigen Preisen. Und selbst Deine Smartphone-Kamera übertrifft „richtig“ eingesetzt so manches Profi-Equipment, das noch vor wenigen Jahren State of the Art war. Hier lauert ein böser Trugschluss, dem selbst Agenturen verfallen: Eine starke Kamera und das beste Equipment machen noch lange keinen guten Film. Vielmehr kommt es darauf an, die Technik einsetzen zu können und zu wissen, wie man ihr volles Potenzial entfaltet. Lass Dich also nicht von Equipment blenden, sondern achte auf echte Resultate.

2. Filmproduktion verlangt mehr als Leidenschaft und draufhalten

Die Do-it-yourself-Falle. Sohn, Tochter, Enkel, Azubi, Praktikanten, selbst der ein oder andere Chef und festangestellte Film-Experte – jemand im Firmenumfeld beschäftigt sich leidenschaftlich gerne mit Filmproduktion, hat selber eine Kamera bzw. es wird mal eben flott etwas Technik eingekauft und jetzt sollen deswegen plötzlich die Unternehmensfilme selbst gedreht werden. Klingt für Dich verrückt?

Haben wir alles schon erlebt! Alles unter dem bewussten Deckmantel das dies authentisch aussähe - die Qualität dahinter spricht Bände und wirft leider weit ihre Schatten voraus über Deine Produkte, Fachkräfte und Dienstleistungen. Unrettbare Projekte, viel Zeit und Nerven sind der Preis. Im Fehlglauben das eigene Inhouse-Produktionen die Ziele ja ebenso gut erfüllen würden.
Spoiler: tun sie in 90% der Fälle nicht. Bei allem Enthusiasmus ist und bleibt Filmproduktion ein Handwerk, das großes Know-how und viel routinierte Erfahrung verlangt. Besonderheiten sind hier so groß, dass nicht einmal gute Fotografen so einfach auf Bewegtbildproduktion umsatteln können, wie so viele es immer gerne behaupten.

Stolperstein Nummer 1: wenn eine Medien-Agentur AUCH Filmproduktion anbietet. Oder ein Fotograf der AUCH Videoproduktion anbietet. Wenn Deine Marke klare Ziele und überdurchschnittliche Ansprüche hat, arbeite lieber mit spezialisierten Profis zusammen.

3. Verwackelte Bilder quälen Deine Zielgruppe

Wenn Du nicht gerade eine wilde Verfolgungsjagd filmst, dann sind verwackelte Bilder ein absolutes No-go. Ja, als Stilmittel mögen sie hier und da infrage kommen und Authentizität vermitteln, doch das ist im Businesskontext äußerst selten der Fall. Außerdem sollten solche Effekte immer bewusst gewählt und entsprechend inszeniert sein. In der Praxis erleben wir jedoch immer wieder, dass das Authentizitätsargument missbraucht wird, um bequemes und freihändiges Filmen zu rechtfertigen. Dahinter stecken immer nur Faulheit, Budgetmangel oder Zeitmangel - nichts davon ist ein reeler Grund. Auf die Zielgruppe wirkt das jedoch schnell amateurhaft, billig und anstrengend für die Augen. Nur weil das im Fernsehen oder Youtube so von einigen praktiziert wird, bedeutet das nicht das dieses "Husch-Husch mal eben schnell abdrehen", gerade bei Interviews, auch nur einen Hauch von Professionalität und Expertise verlauten lässt.

Bitte schütze Deine Zielgruppe vor dieser Todsünde und bilde Dir nicht ein, die restlichen Aufnahmen mit Drohne oder Gimbal würden diesen schlechten Eindruck aushebeln können.

4. Der Preis ist alles, was zählt

Mit diesem Trugschluss verhält es sich wie mit dem Kampf gegen Windmühlen. Um ein paar Euros zu sparen, opfern viele Unternehmen Originalität und Qualität für das günstigste Angebot. Dabei leidet die Wirkung und schließlich bleibt ein mittelmäßiger Film, der weit hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt. Zu klein dimensionierte, Kompromiss-behaftete Projekte neigen sogar meistens dazu, das eigene Branding zu schädigen und so die Marke fatal zu sabotieren. Selbst der günstigste Film ist noch zu teuer, wenn er das Ziel nicht erreicht, für das er ursprünglich überhaupt angestoßen wurde. Wir halten es hier gerne mit unserem Motto: Starke Marken können sich billig einfach nicht leisten. Unsere Kunden betonen immer wieder, dass sie eine spürbare Wirkung beauftragen und keine Zahl auf einem Blatt Papier kaufen.

5. Zu kleiner oder zu großer Partner für die Filmproduktion

„Wir wollen große Filme, darum beauftragen wir nur die größten Agenturen“ – kennst Du diesen Gedanken? Dahinter lauert ein unsanftes Erwachen. Denn als kleiner Kunde bist Du bei den großen Fischen häufig nur eine kleine Nummer. Entsprechend gering ist die Aufmerksamkeit und die Liebe zum Detail, die Du erwarten darfst. Ist Dein Filmpartner hingegen zu klein, kann ihn Dein Projekt schnell überfordern, ohne dass er das Dir gegenüber vielleicht zugeben wird. In beiden Fällen leidet die Qualität Deiner Filme. Lass Dir also Referenzen zeigen und sprich mit früheren Kunden, um Dir ein besseres Bild der Zusammenarbeit zu verschaffen. Besonders Positiv sind langjährige Stammkunden in den Referenzen die gerne und häufig wiederkehren, als auch Einblicke hinter die Kulissen was Arbeitsweise und Workflow angeht. Achte darauf richtige Film-Vollblut Profis zu engagieren.

6. Agentur-Hopping ohne Anbietertreue

Einige Unternehmen leiden unter dem Fluch, jedes Projekt neu ausschreiben zu müssen. Damit haben sie ständig wechselnde Partner für ihre Filmproduktionen. So müssen sie immer wieder neu briefen, Reibungsverluste und Qualitätsunterschiede in Kauf nehmen. Unterm Strich bedeutet das jedes Mal einen immensen Mehraufwand, statt von langfristigen Synergien profitieren zu können. Baust Du hingegen auf eine dauerhafte Partnerschaft, kennt Dein Partner Deine Marke, Deine Bildsprache und die Ziele Deines Unternehmens. Damit vergeudest Du weniger Ressourcen in Abstimmungen, die Du in noch bessere Wirkung und Qualität investieren kannst.

7. Schwache Betreuung der Menschen vor der Kamera

Wenn Unternehmen Filme produzieren, dann erleben wir immer wieder, dass die Crew vor Ort dem Auftraggeber größte Aufmerksamkeit schenkt. Ein Kaffee hier, ein Croissant da und natürlich darf auch der nette Plausch zwischendurch nicht fehlen – immerhin soll der Auftraggeber beim Shooting ein gutes Gefühl haben. Doch was ist mit den Menschen vor der Kamera? Experten oder Mitarbeiter stehen nicht jeden Tag vor der Kamera und sind entsprechend aufgeregt sowie häufig verunsichert. Damit auch sie sich vor der Kamera von ihrer besten Seite zeigen, ist besondere Betreuung und Einfühlungsvermögen gefragt. Ein Filmpartner mit Coaching-Qualitäten kann den Menschen vor der Kamera Sicherheit vermitteln und damit für einen souveränen Auftritt sorgen. Das beeinflusst zum Beispiel Körpersprache oder nervöse Ticks wie unnatürlich häufiges Blinzeln. Wohin mit den Händen? Sitzen oder lieber stehen? Zu oft werden Gestik und Mimik komplett vernachlässigt, bei uns hat dies neben den inhaltlichen Aussagen selbst, oberste Priorität. Den Unterschied mit einem Kamera-Coaching wirst Du in unserem Endergebnis deutlich spüren! So wird aus einem holprigen Interview-Gast ein authentischer Experte mit ernstzunehmender Strahlkraft, der für sein Fachgebiet und Deine Marke einsteht.

8. Keine Visagistin am Set

In den meisten Fällen macht es Sinn, eine Visagistin am Set zu beschäftigen. Schweiß und glänzende Stellen im Gesicht sind für jeden Film ein No-go. Doch eine Visagistin tut weit mehr als Schweißperlen abtupfen und die Stirn pudern. Sie sorgt auch dafür, dass die Kleidung vor der Kamera stets perfekt sitzt und sauber ist. Dadurch gibt sie den Darstellern ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit, das sie dann auch ganzheitlich ausstrahlen, denn sie können sich darauf verlassen, dass jemand sie dabei unterstützt, sich von ihrer besten Seite zu zeigen.

9. Kein Sparringspartner

Dieser Fehler entsteht häufig, wenn Unternehmen intern Filme produzieren, auf einen Profi-Partner von außen ganz verzichten oder einen Dienstleister beauftragt haben, der desinteressiert ist und nicht mitdenkt. Damit fehlen nicht nur Know-how und Erfahrung –auch das Sparring kommt zu kurz, das großartige Ideen überhaupt erst möglich macht. Kennst Du das Gefühl nicht selbst? Du schmorst in Deinem eigenen Saft und auch die besten Brainstormings drehen sich immer wieder um die gleichen Ideen? Du siehst den Wald vor lauter bäumen nicht mehr. Ein Sparringspartner von außen bringt frischen Wind und neue Ideen in Dein Marketing, dabei denkt dieser hoffentlich mit und somit über den Tellerrand hinaus.

TECHNISCHE FEHLER

10. Schlechtes oder kein kontrolliertes Licht

Wir sind immer wieder erschrocken, wie viele Filme oder Szenen entweder über- oder unterbelichtet sind. Beides hat zur Folge, dass sich Details nur noch schwer erkennen lassen. In manchen Filmen kommt das Licht auch nur von oben, weil allein die Deckenleuchten Licht ins Set bringt. Die dadurch entstehenden Schatten sind nicht nur unschön im Film, sondern auch besonders unvorteilhaft für die Menschen im Bild. Genauso oft gibt es unschöne Brillen-Reflexe, rot durchleuchtete Ohren oder unschöne Glanzstellen.

Ganz klassisch ist auch Licht zu setzen, allerdings amateurhaft und einfach alles nur "hell" gemacht ohne Lichtführung und Kontraste. Ausgewogene und schmeichelnde Lichtverhältnisse im Bild verlangen ein geschultes und erfahrenes Auge.


Apropos: der Lichtreflex im Auge, dem Fenster zur Seele, wird häufig das Licht vorenthalten und dadurch wirken Menschen oft wie tot und leblos: unbedingt darauf achten!
Licht ist die Wunderwaffe für den Kino-Look und muss meisterlich kontrolliert werden. Profis schaffen Helligkeitskontraste, die das Bild plastischer wirken lassen und mehr räumliche Tiefe vermitteln.

11. Unschärfe, Rauschen, Ruckeln und Flackern

Ja, das gibt es wirklich: Filme, in denen das Bild nicht scharf gestellt ist, unschön rauscht, ruckelt oder Monitore/Bildschirme oder Lichtquellen flackern/flimmern. Beim flüchtigen Blick auf ein kleines Display mag all das dem Laien erst einmal nicht auffallen. Doch das böse Erwachen kommt später beim Blick auf einen großen Monitor. Besonders unterschätzt wird das Thema Greenscreen/Bluescreen, von angefressenen Kanten bis hin zu verfärbten Unreinheiten haben wir hier schon viel Schlechtes gesehen, was einmal falsch aufgenommen nur schwer bis gar nicht mehr zu retten ist -stichwort sauber abgetrennte und homogene Beleuchtung.

Solche Anfängerfehler entstehen, wenn sich Filmproduzenten nicht ausreichend Zeit nehmen, das Bild in Ruhe einzurichten. Diese Basics sollten nie zu kurz kommen, denn wenn sie nicht stimmen, ist der gesamte Film gefährdet.

12. Gedankenloser Einsatz verschiedener Kameras & Techniken

Das Filmen mit mehreren Kameras ist auch für kleine Produktionen wie Interviews ein wichtiger Geheimtipp. Doch häufig kommen hierbei unterschiedliche Kameras zum Einsatz. Das kann funktionieren, verlangt jedoch sehr viel Sorgfalt und Geschick. Denn jede Kamera hat einen anderen Sensor und unterschiedliche Farbprofile. Selbst verschiedene Kameramodelle von ein und demselben Hersteller unterscheiden sich in Punkto Farben, Helligkeit und Kontrast. Bringst Du die Bilder später zusammen, können die Unterschiede sehr stark vom Inhalt ablenken und amateurhaft wirken.

13. Der Ton rauscht und schwächelt

Bei allem Fokus auf starke Bilder fällt die Tonspur gerne unter den Tisch. Dabei ist sie für die Wirkung Deines Films mindestens genauso wichtig wie das Bild. Tatsächlich wird Dir ein schwaches Bild eher verziehen als eine schlechte Tonspur, achte mal bei Deinem Video-Konsum darauf. Wenn der Ton rauscht, zu leise, zu laut oder auch mal unterschiedlich ist, dann wirkt das sehr anstrengend auf Deine Zielgruppe. Störend hallende Raumakustik eines unbehandelten Raumes verringern je nach Intensität von Echo & Hall die Verständlichkeit. Störgeräusche von Schritten, sich öffnenden oder schließenden Türen, bis hin zu Kaffeemaschine und Flugzeug oder Bahngleise sind der vernichtende Klassiker in Sachen Konzentration auf das gesprochene Wort. Gerne unterschätzt wird auch der alles übertönende Wind in Kombination seine Tonaufnahme während des Filmdrehs nicht parallel auch abzuhören. Klingt der Ton im Interview dünn, kann das auch Einfluss auf die wahrgenommene Kompetenz der Personen haben. Sorge daher für eine satte und klare Tonspur. Das interne Mikrofon Deiner Kamera ist tabu! Greife lieber zu einem externen Mikrofon und besser noch zu einem Ansteck-Mikrofon, das unsichtbar unter der Kleidung verschwinden kann und kabellos über Funk das Signal überträgt. Ablenkende Technik im Bild sichtbar reißt die Zuschauer aus dem authentischen Filmproduktion-Szenario heraus und die Blicke starren auf Equipment und Ungereimtheiten und nicht auf den viel bedeutenderen Rest.  Ja im Fernsehen geschieht dies ständig, hat aber mehr mit schlampiger Arbeit und Zeitmangel zu tun. Bonus-Tipp: jedes Mikrofon hat seine eigene Klang-Charakteristik, versuche darum pro Film möglichst einheitlich bei einem Mikrofon-Typ zu bleiben.

Königsdisziplin ist natürlich geangelter Ton vom Profi der entsprechend sauber abgemischt und aufgezeichnet wird, denn anders als bei Bildern lässt sich hier im Nachhinein meist nur sehr schwer oder gar nichts retten und kann zu unbrauchbaren Ergebnissen bzw. Neu-Drehs führen.

14. Sprunghafte Schnitte

Guter Schnitt ist eine Kunst für sich und beeinflusst maßgeblich, wie Deine Zielgruppe Deine Filme wahrnimmt. Schnelle Schnitte und sogenannte Jumps Cuts sind wichtig, um Tempo zu erzeugen und die Handlung voranzutreiben. Übertreibst Du es jedoch damit, kannst Du Deine Zuschauer abhängen und ihre Geduld überstrapazieren. Mit dem "Youtuber-Look" wirkst Du im Business-Kontext allerdings eher amateurhaft - also Obacht, Dein Stil muss zur Zielgruppe und Deiner Marke passen. Filme zu schneiden bedeutet die Kunst Raum und Zeit, samt Inhalt in Kontext miteinander zu setzen - so erzählst Du letztlich Deine Geschichte. Gib den Schnitt Deiner Filme unbedingt in die Hände eines Profis, der unterschiedliche Techniken beherrscht und mit allen Wassern gewaschen ist, denn richtig gute Schnitte und Übergänge nimmst Du nicht störend oder bewusst wahr und verlierst Dich im Video selbst.

15. Unpassende Blickrichtung

Direkt in die Kamera oder bewusst daran vorbei? Wohin die Blicke der Darsteller im Film sich richten, solltest Du nicht dem Zufall überlassen und vor allem einheitlich festlegen und hier Deine Interview-Partner coachen und führen. Besonders bei einem Interview ist die Wirkung gewaltig. Hier sollte der Blick entweder direkt ins Objektiv führen oder im Winkel von 30 Grad an der Kamera vorbei. Ein persönlicher Blickkontakt als regulärer Dialog hilft hier immens.

INHALTLICHE FEHLER

16. Schwache Ideen, fehlendes Konzept, falsche Fragen

Bevor Du überhaupt zur Kamera greifst, sollte das Konzept für Deine Filme stehen. Welche Storys erzählst Du? Wie bewegst Du die Zielgruppe zum Handeln? Und welche Wirkung willst Du überhaupt erzielen? Leider merken wir an vielen Filmen immer wieder, dass diese grundsätzlichen Gedanken auf der Strecke geblieben sind. Die Ideen sind schwach, wenig originell und die Filme passen nicht zur Marke und ihren Werten. Es werden Antworten auf Fragen gegeben die niemanden interessieren und die richtig wichtigen Fragen werden gar nicht erst gestellt, geschweige denn beantwortet. Frust-Faktor-Alarm – da kann dein Video noch so schön aussehen. Mache erst Deine Hausaufgaben und sorge für ein grundsolides Fundament. Du musst ganz klar wissen welche Fragen du deiner Zielgruppe beantwortest und somit auch welche Fragen du deinen Experten und Fachkräften im Interview stellst – wir schütteln diese Fragen meist sehr spontan aus dem Ärmel, dank jahrelanger Erfahrung ein leichtes, denn wir wissen was wir hören möchten und führen ergänzend zum Konzept meist komplett lockere und natürliche Dialoge. So erarbeiten wir uns goldene Aussagen, die deine Filmprojekte zum Erfolg führen. Gewusst wie geht alles Übrige sehr viel leichter von der Hand und es entfaltet sich eine spürbare Wirkung.

17. Das falsche Format für den jeweiligen Kanal

Ob Instagram, LinkedIn, Facebook oder YouTube – jede Plattform hat ihre Besonderheiten, was das Bildformat angeht. Bestimmt hast Du auch schon solche Videos gesehen, in denen das Format nicht passte. Ein Hochformat bei YouTube verschenkt zum Beispiel jede Menge an Wirkungspotenzial. Informiere Dich vor der Videoproduktion über die Besonderheiten der jeweiligen Plattform. Noch besser, Du holst Dir einen Profi an Deine Seite, der über viel Erfahrung im jeweiligen Medium verfügt, die geheimen Kniffe kennt, für Dich die maximale Wirkung rausholt und Ziel-Medium-orientiert produziert.

18. Stockmaterial und Presets als Lückenfüller

Manchmal reicht das Filmmaterial nicht aus oder die Produktion setzt ganz auf Material aus Bild- und Filmdatenbanken. In ganz grausigen Fällen bestehen Clips nur daraus und werden am besten noch mit einer Powerpoint-Bildershow kombiniert, aus einer App oder mit Presets samt diversen Copy-and-paste Voreinstellungen. Mit einem solchen Schachzug machst Du aus Deinem Marketingpotenzial schnell Einheitsbrei und Mittelmaß. Stockmaterial wirkt beliebig und unauthentisch.
Ganz klar billig aber exakt so sieht es meist auch aus. Unpersönlich und generisch. Nahbarkeit, Persönlichkeit und Individualität sind im Verkauf wichtige vertrauensbildende Elemente. Setzt Du auf Stockmaterialien, geht jede Menge Potenzial verloren.
Besonders weil hier auch oftmals klaffende Bild-Text-Scheren aufgehen, bedeutet die Bilder passen nicht zum Kontext oder umgekehrt.
VORSICHT: einige "stolze" Filmproduktions-Agenturen bauen ihre Webseite und Referenzen teilweise oder komplett aus Stockvideos oder geklauten/kopierten Videos zusammen - schau hier unbedingt genauer hin!

Die gute Nachricht: Eine gut konzipierte Videoproduktion kommt ganz ohne Material aus der Dose aus und kann im Vergleich sogar noch günstiger und vor allem effektiver + persönlicher sein.

19. Schlechtes oder gar kein Storytelling

Filme leben von Geschichten. Nicht nur die großen Streifen aus Hollywood, sondern auch die Filme für Dein Marketing. Menschen starten an einem bestimmten Punkt und machen sich auf, ein Ziel zu erreichen. Das ist die Grundstruktur der meisten Geschichten und sie bietet Dir jede Menge Vorteile: Sie baut natürlich Spannung, bildet einen roten Faden und sorgt für Emotionen. Fehlt die Geschichte, dann fehlt Deinem Film auch die Wirkung. Orientiere Dich daher immer an der uralten Storytelling-Weisheit: Show, don’t tell. Zeige Deine Geschichte in Bildern und stelle Ideen lebendig dar, statt nur trocken darüber zu sprechen. Die Menschen werden an Deinen Lippen kleben.

20. Nur ein Video produzieren

Ja, es ist durchaus ein Fehler, sich im Marketing nur auf einen Film zu beschränken. Die Idee des einen Imagefilms ist längst überholt. Unsere Sehgewohnheiten haben sich verändert, die Aufmerksamkeitsspannen sind kürzer geworden. Diese neuen Rahmenbedingungen solltest Du auch in Deinem Marketing berücksichtigen. Unsere klare Empfehlung: Produziere gleich mehrere Filme, halte sie kürzer und fokussiere Dich auf ein Thema bzw. eine klare Fragestellung. Damit erzielst Du maximale Relevanz und rufst Dich durch mehrere kurze Impulse häufiger bei Deiner Zielgruppe ins Gedächtnis. Übrigens brauchst Du dazu nicht immer gleich mehr Drehtage. Mit einem starken Konzept kannst Du das Material weniger Drehtage so aufbereiten, dass daraus mehrere Filme entstehen.

21. Schwache Bildkadrierung

Unter Bildkadrierung verstehen wir den gewählten Bildausschnitt. Wie sieht das Drumherum aus? Ist das Bild gut gewählt oder sind Elemente darin, die den Bildausschnitt vielleicht sogar unruhig wirken lassen oder vom eigentlichen Thema ablenken? Gibt es störende Reflexe und unschön scharfe Schatten im Bild? Wir sprechen hier von einer harmonischen Anordnung, ob symmetrisch zentriert oder bewusst asymmetrisch in Dritteln bzw. dem goldenen Schnitt. Näher heran, weiter weg, welche Brennweite. Als Halbtotale auflösen oder lieber als Close-up? All das sind Feinheiten, die einen erheblichen Einfluss auf die Wirkung Deiner Filme haben.

22. Monotone Perspektiven, inspirationslose Kamerafahrten

Je nachdem, welche Perspektive Du wählst, kannst Du eine vollkommen andere und manchmal nachteilige Wirkung erzielen. Außerdem solltest Du die Perspektive regelmäßig wechseln, da statische Bilder schnell langweilig werden. Idealerweise bringst Du mithilfe einer motivierten Kamerafahrt Bewegung ins Bild. So hältst Du Deine Zielgruppe bei Laune. Unsere Augen und Gehirne wollen provoziert, gereizt und unterhalten werden!

23. Keine Menschen im Bild – kein Employer Branding

Die Blicke anderer Menschen ziehen uns an. Das belegen Tests immer wieder aufs Neue. Unsere Aufmerksamkeit ist viel größer, wenn andere Menschen im Bild zu sehen sind. Daher solltest Du darauf niemals verzichten. Das müssen übrigens nicht gleich professionelle Schauspieler sein – auch einzelne Talente aus Deinem Team können von der Kamera eine gute Figur machen. Viele Menschen fühlen sich sogar geehrt und besonders wertgeschätzt, im unternehmenseigenen Film mitwirken zu dürfen.

24. Schlechte und unpassende Musik, keine Emotion

Aus den vorherigen Fehlern weißt Du bereits, wie wichtig die Tonspur für die Wirkung Deiner Filme ist. Musik fällt dabei besonders schwer ins Gewicht. Sie ist ein unschlagbares Mittel, um die Bilder mit Emotionen aufzuladen, Werte zu vermitteln und Spannung zu unterstreichen. Viele Projekte schöpfen die Wirkung von Musik jedoch nicht aus, sondern behandeln sie sogar stiefmütterlich. Nach dem Schnitt sucht man schnell noch nach etwas Musik aus der Dose. Sie soll cool klingen und möglichst billig sein. Dabei merken viele nicht, wie sie mit diesem Schritt auf der Zielgeraden noch die gesamte Wirkung des Films zunichtemachen. Investiere noch vor dem Schnitt Zeit und Budget in ein Musikstück, das optimal zu Deinem Ziel passt.

25. Künstliche Aussprache, Ablesen statt Vortragen

Teleprompter sind eine großartige Erfindung. Du kannst dabei in die Kamera schauen und gleichzeitig Deinen Text ablesen. Das hat jedoch einen Haken: Bist Du nicht geübt im lebendigen Vortragen, kann so eine Strategie schnell nach hinten losgehen. Der Text klingt dann emotionslos und monoton. Deine Zuschauer merken es, wenn Du auswendig lernst oder abliest, statt die Inhalte bewusst vorzutragen. Sie spüren, dass Du nicht bei ihnen bist und verlieren schnell das Interesse. Sieh es mal so: Wenn Du Dir die Inhalte nicht merken kannst oder in logische Zusammenhänge bringen kannst, wie soll es dann Deine Zielgruppe tun?

26. Der Call-to-Action fehlt

Ist es Dir unangenehm, die Menschen um eine Handlung zu bitten? Dann solltest Du daran unbedingt arbeiten. Denn ohne die sogenannte Call-to-Action büßen Deine Filme viel von ihrem Aktivierungspotenzial ein. Vielleicht denkst Du jetzt, dass doch offensichtlich ist, was die Menschen als Nächstes tun sollen. Doch das sieht die Zielgruppe anders. Bei all den Reizen, die heute an unserer Aufmerksamkeit zerren, ist eine klare Ansage wichtig, um die Menschen ins Handeln zu bringen. Sag einfach klar und deutlich, wie der eine Schritt aussieht, den die Menschen als Nächstes gehen sollen – und ganz wichtig: belasse es bei einem, sonst kannst Du schnell überfordern. Dazu mehr im nächsten Punkt.

27. Überforderung durch zu viele Infos

Für Unternehmen, die selten Filme produzieren, ist die eine Videoproduktion eine große Sache. Da entsteht schnell mal der Wunsch, möglichst noch dieses und jenes Thema im Film mit unterzubringen. Das Problem dabei ist jedoch: Eine zu große Themenvielfalt überfordert Deine Zielgruppe. Dieser Effekt ist auch bekannt als das Marmeladenparadoxon. Du kennst das, wenn Du im Supermarkt vor einer so gigantischen Auswahl stehst, dann Du Dich erst einmal gelähmt fühlst und vielleicht sogar gar nichts kaufst. Das wollen wir natürlich für Deinen Film vermeiden, denn immerhin willst Du die Menschen zum Handeln bewegen und eine bestimmte Wirkung erzielen.

 

Hier gilt die Leitidee: ein Thema, eine Call-to-Action, ein Film. Widme allen anderen Themen eigene Filme, damit sie optimal zu Geltung kommen können. Das kannst Du in Form einer Serie oder Kampagne tun, um möglichst viele Themen zu bedienen, die Deine Zielgruppe bewegen. Mit der Zeit entsteht so jede Menge Content in leicht verdaulichen Häppchen, die ständig Lust auf mehr machen.

28. Überdosis an einem Werkzeug oder einer Technik

Eine stilvoll eingestreute Zeitlupe wirkt episch und es kommt sofort Kino-Feeling auf. Besteht allerdings der Großteil deiner Filme nur aus solchen Elementen, dann verliert der Zauber inflationär aber ganz schnell seine Wirkung und sorgt eher für das Gegenteil. Langeweile kehrt ein, überreizt und übermüdet springen die Zuschauer ab.

Jede Zeitlupe, jede Drohnenaufnahme, jeder Zeitraffer, jeder Slider-Shot, jede Art von Effekt und Übergang oder Kran-Fahrt ist wie ein Gewürz in der Küche, du möchtest wie deinen Gaumen auch beim Kochen mit einem wunderbar fein abgeschmecktem und passendem Gericht deine Augen und Synapsen erfreuen. Nur weil es einen neuen Trendigen-Stil oder Werkzeug bzw. Technik gibt, heißt nicht das du diesen dauerhaft monoton nonstop einsetzen solltest - die gesunde abwechslungsreiche Mischung machts.

29. Liebloser Upload, keine Vermarktung, kein Content-Management

Zu einem wirkungsvollen Video zählt noch einiges mehr als das nur das Video selbst.
Titel, Tags, Ortsangabe, Beschreibung, Kapitel, Hashtag, Untertitel, Thumbnail/Vorschaubild, Playlist und interaktive Verlinkungen, wie auch der Abo-Button + entsprechende Verbreitung sind elementar und machen ein Video erst so richtig vollwertig und effektiv. Dazu kann auch eine Content-Pyramide zählen mit eigenen thematischem Instagram-Karussell und Blogtext oder Teaser-Text zum Posting.
Einbetten auf Webseiten, posten via Social Media und Anzeigen schalten für mehr Augen auf dir und deiner Marke.
Hier wird leider oft unwissentlich selber gerödelt oder nur kurz „hoch geschubst“ anstatt hier sinnstiftend das volle Potenzial auszuschöpfen. Mit Werbeanzeigen oder Schaltung in TV und Kino kann genau ausgewertet werden wie effektiv diese ergänzenden Investments sind.

Schluss mit Fehlern, her mit den Lösungen!

Wir sind der Meinung, dass Du Dich bei Deinen Film- und Videoproduktionen nicht mit Fehlern herumschlagen, sondern Dich über Lösungen freuen solltest. Daher bieten wir Dir zwei Optionen an, mit denen Du in Zukunft auf der sicheren Seite bist.

 

  1. Wir beraten Dich beim Einrichten Deines in-house Filmproduktions-Studios. Du willst Deine eigene Content-Fabrik aufbauen? Wir unterstützen Dich dabei, das richtige Equipment für Deinen Bedarf zu finden und Dein Studio professionell einzurichten. Außerdem schulen wir Dich und Dein Team im fachmännischen Umgang mit dem Material, sodass Du maximalen Mehrwert aus Deiner Investition erhältst.

 

  1. Wir übernehmen für Dich die gesamte Kampagnen-Umsetzung. Wir machen unseren Job, damit Du Deinen machen kannst. Und unsere Leistungen gehen dabei weit über das Filmen hinaus. Wir unterstützen Dich gerne auch dabei, Deinen Film erfolgreich auszuspielen und zu vermarkten, damit er die Reichweite bekommt, die er für seine Wirkung braucht. Das ist unser Rundum-glücklich-Paket – großes Kino für Deine Marke!

 

Welche Lösung passt zu Dir und Deinen Zielen? Wir beraten Dich gerne!

 

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Übrigens: Du kannst mit einer guten Produktion auch gleich mehrere Filme mit verschiedenen Zielen erstellen. Wir beraten dich gerne, wie du aus deinem Material als Kampagne/Serie die größtmögliche Wirkung erzielst.

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